In den Raum der Möglichkeiten hineinatmen

In meiner Kindheit und Jugend hatte ich mit vielen Schmerzen in meinen Knochen und Hüftgelenken zu kämpfen. Meine Hüftpfannen waren nicht voll entwickelt, und ich hatte viele chronische Knochenschmerzen aus der Abstammungslinie meiner Mutter. Als ich 16 Jahre alt war, sagten mir die Ärzte, dass es keine Möglichkeit zur Heilung gäbe, außer durch eine Operation und Medikamente. Es gab einen Teil in mir, der diese Prognose nicht akzeptieren konnte, und das war der Moment, in dem ich in Schweigen verfiel und mich in mich selbst wandte. Ich suchte nach einer anderen Möglichkeit.

Also begann ich, mit meinen Knochen zu sprechen und mit meinem ganzen Körper in Kontakt zu kommen. Nach einigen Wochen merkte ich, dass mein Körper begann, mit mir zu kommunizieren. Es dauerte mehrere Jahre, bis ich zusammen mit den körpertherapeutischen Behandlungen schmerzfrei war. Ich bin jetzt seit mehr als 15 Jahren schmerzfrei. Und es gibt immer viele Möglichkeiten; das gilt für alle Bereiche des Lebens. Sogar in Zeiten von COVID wurden alle meine Projekte abgesagt, und mit dieser Praxis habe ich meinen Weg gefunden, neue Türen zu öffnen.

Ich liebe diese Praxis wirklich, und meine Lieblingszeit dafür ist kurz nach dem Aufwachen am Morgen oder vor dem Schlafengehen.

Anleitungen

Diese Übung dauert zwischen 10 – 30 Minuten (das kannst du selbst entscheiden).
Nimm deinen Platz ein und spüren deinen Atem.
Verbinde deine Füße mit Mama Gaia. Spüre ein deine Umgebung und beginne zu tönen.
Fühle dann in den Raum des Nichtwissens hinein (z.B. wenn du eine Lösung für etwas haben willst, wenn du bei etwas Hilfe benötigst oder wenn du  einen Schmerz in deinem System spürst).
Du kannst es dir zuflüstern, was du dir wünschst, und dich auf die Perspektive eines Leuchtturms einstimmen und dir einen Überblick über alle Möglichkeiten verschaffen. Oder du hörst einfach zu, ohne eine Lösung zu wollen.
Am Ende der Praxis lade ich dich ein, zu benennen, wofür du dankbar bist.
Am Anfang kannst du damit beginnen, täglich fünf Minuten zu üben. Wenn die Praxis nachklingt, kannst duZeit erweitern und auch zweimal täglich, morgens und abends, praktizieren.
Es geht nicht um richtig oder falsch; es ist mehr ein Zuhören, ein Warten, ein Empfangen, Reifen, Überraschen, Gedeihen und die Möglichkeit des Nichtwissens. In diesem Raum habe ich so viele Türen und Antworten gefunden, die mir ohne diese Praxis nicht in den Sinn gekommen wären.

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